Ich hatte bei einem Tunier eine Araberstute der Spitzenklasse gewonnen. Manhatten hieß sie und war ein Spring- und Dressurtalent. Ich verwöhnte sie nach ihrer Ankunft im neuen Zuhause nach Strich und Faden und bald hatten wir uns aneinander gewöhnt. Doch sie vertraute aber auch nur mir. Sobald ein Stallbursche kam, um sie auf die Weide zu bringen, scheute sie oder schnappte nach seiner Hand. So musste ich Manhatten täglich auf die Weide bringen, was seid ich Hofbesitzerin kein Problem mehr ist, denn ich habe ein Zimmer im Haupthaus bezogen. Doch es gab noch eine Besonderheit: Angela. Sie war die Einzige, die Manhatten noch anfassen konnte. Sie war dijenige, die als Einzige vom ganzen Hof es wagen konnte einen Schritt in ihre Box zu treten. Doch jetzt hatte sich der Hof an die Stute gewöhnt und ich ritt mit Manhatten täglich. Gerade trainierte ich auf dem Springplatz für ein Tunier, da kam Tessa mit ihrer Stute Jumping Girl vom Dressurplatz. "Hey Emily. Läuft ja super deine Manhatten...", rief sie mir zu und ich hielt an. "Ja...sie macht sich echt gut. Nur das sie halt etwas zickig ist, ist ihre große Macke. Aber das kriegen wir bestimmt auch noch hin. Sag mal, wir wollten doch zusammen beim Sychronspringen starten. Sollen wir zusammen trainieren?",antwortete ich. Tessa verzog das Gesciht und antwortete zerknrscht: "Sorry, ich hab Amy versprochen mit ihr Military zu trainieren. Aber morgen hätt ich Zeit... Tschau". Damit verschwand Tessa und zog ihre Firl mit sich. Ich lehnte mich an Manhatten, die noch vom vielen Springen schnaufte. Ich bekam wieder dieses leichte Eifersuchtsgefühl auf Amy,da sie dauernd was mit Tessa unternimmt. Doch darüber wollte ich nicht nachdenken und trainierte weiter. Bald aber waren Manhatten und ich erschöpft. Ich stieg ab und tätschelte meiner Manhatten den Hals. "Gut gemacht, mein Mädchen", flüsterte ich und führte sie vom Springplatz. Als wir zurück zum Hof liefen, sah ich Tessa und Amy vom Hof reiten. Doch ich schaute weg und führte Manhatten zm Putzplatz. Nachdem Manhatten versorgt war, ging ich ins Haupthaus und duschen. Und dann war es auch schon wieda Abend geworden
Ich konnte es noch gar nicht fassen: Ich war Hofbesitzerin. *kreisch*. Ich war mega-glücklich und wollte das mit Beloved Lady auf einem Ausritt feiern. Ich war gerade mit Satteln fertig und aus der Stalltür getreten, da kam Angela auf mich zugerannt."Oh Emily, gut das du da bist. Ich muss leider auf Reisen gehen, denn der Pferdeverband will das ich komme und dort was erledige. Bis sahin musst du die Stellung halten, okay?" Ich nickte. Angela atmete auf. "Danke, Emily. Auf dich kann man zählen. Also, ich muss packen". Damit drehte sich Angela um und rannte zum Haupthaus zurück. Ich stieg auf Beloved Lady und ritt zum Hoftor. Ich ritt den Wald runter und fing dann leicht an zu traben. Dann aber preschte ich los Richtung Rennwiese. Das war die Wiese, die monatlich auf Schlaglöcher und Co. untersucht wurde. Darauf trainierten alle Rennpferde, die nicht im Geschäft waren. Aber auch für Freizeitpferde war der Platz geeignet und so donnerte ich mit meiner durchtrainierten Holsteinerstute über das Gras. Als wir beide außer Puste kamen,hielt ich meine Stute zurück und umarmte meine Beloved LAdy. Wir atmete aus, bis wir wieder konnten. Dann aber musste ich zurück, denn ich versorgte Lumina M, Angelas Stute, damit ich mir etwas Geld verdiente. Ich ritt zurück zum Hof und trainierte noch mit Beloved Lady auf dem Springplatz. Dann sattelte ich sie ab und sritzte ihre Beine gründlich ab. Sie waren voller Gras und der Wiese. Dann stellte ich Beloved Lady wieder in die Box, füllte Futter nach und gab ihr einen Apfel. Dann holte ich Lumina M´s Sattelzeug...
Thema von Emily im Forum Bereiter, Aus- und Wei...
Vor drei Tagen hat mich Tessa von der Deckstation Cantara angerufen. Es ging um ein Fohlen, dass Amy gehört. Agentinus. Ein Deutsches Reitpony. Ich war schon gespannt auf den kleinen Racker, denn es war meine Erste Fohlenausbildung. Deshalb rannte ich auch schon gleich zur Deckstation nach dem ich Beloved Lady in den Stall gebracht hatte. Am Tor stand schon Tessa mit Amy. Amy hatte Agentinus dabei und hielt ihm an der Mähne fest. Als ich ankam, begrüßten beide mich. „Hi Emily, also um gleich zur Sache zu kommen: Agentinus ist ein unbeschriebenes Blatt. Er kann gar nichts und er sollte nach der Ausbildung wenigtens Halfter gewöhnt, Hufe geben, Führgelernt, Sattel gewöhnt und Disziplin gelernt sein. Kriegst du das hin?“, sagte Amy und sah mich fragend an. Ich wollte gerade „ja“ sagen, da sprach Tessa: „Natürlich kriegt sie das hin. Sie hat schon viele Pferde ausgebildet.“. Ich warf Tessa einen dankbaren Blick zu und sie zwinkerte. Amy nickte. „Gut, dann wär das geklärt. Hier ist der Racker. Er hat einen besserwisserischen Charakter, also pass gut auf. Ich muss jetzt Lady Day trainieren und bitte bring Agentinus nach der Stunde wieder in den Stall. Box 12. Danke!“, rief sie noch, doch war dann im Stall verschwunden. Ich schaute Tessa an. „Was ist denn mit ihr los?“, fragte ich, doch Tessa zuckte nur die Schultern. „Agentinus sollte eigentlich schon viel früher ausgebildet sein, doch da du den Schwächeanfall hattest wurde das verzögert. Aber ich muss jetzt auch gehen. Heute ist auf der DS der Teufel los. Tschau“. Und damit war auch Tessa verschwunden. Ich schaute das kleine Fohlen, dass bis jetzt noch still gewesen war. „Na Süßer. Sollen wir jetzt anfangen oder willst du mir erst Leviten lesen?“. Und als ob er den Witz verstanden hätte, bockelte das Fohlen los und ich hatte Mühe das kleine Energiebündel festzuhalten. „Hey, hey, hey. So war das nicht gemeint. Los jetzt, wir haben nicht viel Zeit.“. Und damit nahm ich Agentinus an der Mähne und führte den immer noch böckelnden Hengst zur Halle, wo ich schon alles aufgebaut hatte. Ich wollte zuerst mit dem Halfter anfangen. Als wir in der Halle standen beruhigte ich erst mal das kleine Fohlen. Dann schnappte ich mir das Halfter und zeigte es Agentinus. Der schnupperte daran, doch fand es langweilig. Er wollte weg und zog, doch mein Griff war eisig. So gab er sich seinem Schicksal zu Opfer und schnüffelte es noch mal an. Dann öffnete ich es und versuchte es ihm über den Kopf zu streifen. Agentinus wehrte sich mit Händen und Füßen und er hätte beihnahe gewonnen. Doch ich war auf so etwas vorbereitet und griff drückte mich mit der Körperkraft leicht an das Fohlen. Jetzt blieb Agentinus stehen und ich streifte ihm das Halfter über. Er zog zwar mit dem Kopf weg, doch ich hatte es bald geschafft. Etwas steif war das Deutsche Reitpony,als es dar stand mit seinem offenem Halfter, dass er versuchte abzustreifen. Ich machte die Riemen etwas fester. Dann schloss ich einen Führstrick an. Agentinus schnupperte daran, fand ihn aber langweilig. Ich zog etwas an dem Strick und schon rastete Agentinus aus. Er schlug mit den Hufen, trat aus und zog wie wild am Strick. Aber auch mir wurde es zu bunt. Klar, er war aufgeregt, aber er musste nicht verrückt spielen. Ich nahm die Ausbildung etwa ernster und hatte Agentinus bald im Griff. Dann versuchte ich es noch mal, diesmal mit einem Leckerli vor seinem Maul. Es klappte. Er ließ sich führen. Wir durchquerten die ganze Halle ohne Schwierigkeiten. Jetzt ließ ich das Leckerli weg. Ich war gespannt. Ich ging los und der Strick spannte sich. Agentinus ging keinen Milimeter. Ich zog leicht an und da ging er los. Der freche, kleine Agentinus ging tatsächlich los und durchquerte die ganze Halle. Ich war mächtig stolz auf ihn und belohnte ihn reichlich. Die Übung wiederholten wir ein paar Mal und bald hatte Agentinus es drauf. Es war wundervoll. Dann machte ich ein paar Übungen mit ihm, wie zwischen zwei Stangen balancieren oder schwarfe Kurven. Dann aber war Agentinus durchgeschwitzt und mein Kopf war tomatenrot. Ich ließ die Ausbildung für heute auf sich beruhen und brachte Agentinus in die Box. Ich legte ihm meine Abschwitzdecke von Beloved Lady um, da er noch nicht Wasser gewöhnt war. Danach verbrachte ich noch ein bisschen bei ihm und räumte danach die Halle noch auf. Amy und Tessa sah ich an diesem Tag nicht mehr, doch ich als ich mit dem Bus zurückfuhr, sah ich noch kurz wie Amy auf Lady Day durch das Tor ritt…
Völlig außer Puste kam ich auf dem Sonnenhof an. Ich schaute zu dem Torbogen hinauf und durchschritt ihn langsam. Ich atmete auf. Endlich war ich wieder auf dem Sonnenhof. Ich hatte nämlich einen Schwächeanfall und durfte nicht auf den Sonnenhof. Doch jetzt bin ich wieder da mit Haut und Haar. „Emily?“, fragte eine Stimme. Ich drehte mich um und schaute in Angelas grüne Augen. „Hi Angela, bin zurück“, sagte ich und lächelte. Angela umarmte mich kurz und erzählte dann: „Beloved Lady ist in guter Verfassung. Ich hab mich während deines Ausfalls um sie gekümmert. Lumina hab ich auch mitdurchgepflegt und über gib dir sie jetzt als dein Pflegepferd. Aber ich seh schon, dass du zu Beloved Lady willst. Lauf ruhig!“. Das lies ich mir nicht zweimal sagen und rannte zum Stall. Ich atmete denn warmen Geruch vn Pferden und Stroh ein und lief dann weiter zu Bellady. Als ich ankam, stiegen mir die Freudentränen in die Augen. Ich öffnete die Box und warf mich meiner Stute an den Hals. Diese wieherte und freute sich noch mehr wie ich. Ich hatte sie vermisst. Sehr sogar. Nach einiger Schmusezeit gab ich meinem Pferd einen Apfel, den er sofort verschlang. Dann schnappte ich mir ein Halfter und führte Bellady raus auf den Hof. Die Sonne blinzelte zwischen den Bäumen hindurch und die Vögel sangen. Da kam Tessa angerannt und umarmte mich stürmisch. „Emily, wie schön das du wieder da bist. Wir haben dich alle vermisst. Auf der Deckstation gibt’s viel zu tun. Mach dich an die Arbeit.“. „Ach Tessa, ich hab die Deckhengste und Stuten schon geimpft.“, erklärte ich und Tessa grinste. Dann machte sie kehrt zum Stall und verschwand hinter der Stalltür. Ich flüsterte Beloved Lady zu: „Hast auch du mich vermisst?“. Und als ob meine Stute es verstanden hätte wieherte sie laut. Ich lachte und gab Beloved Lady einen Zuckerwürfel. Dann seufzte ich und ließ den Blick über den Hof schweifen. Menschenleer war er. Als ich das letzte mal hier war waren die Bänke, die an der Hauswand standen frisch gestrichen worden. Doch jetzt war die Farbe etwas abgeblättert. Pferde grasten auf den Koppeln und ich sah das gerade eine Reitstunde auf dem nahgelegendem Freizeitplatz lief. Die große Eiche, unter der ich immer so gern saß hatte sich nicht verändert. Nur die Büsche an der Mauer, die den Sonnenhof eingrenzt waren gefällt worden. Die Ranken, die sich an der Hauswand des Haupthauses hochgeschlängelt hatten, waren gekürzt worden und sie wuchsen schon wieder. Es war wirklich wunderschön auf dem Sonnenhof und das wird es auch bleiben. Ich sah noch einem Eichhörnchen zu, dass auf der Eiche seine Nüsse versteckte, da führte ich Beloved Lady zurück in den Stall. Ich streifte ihr das Halfter ab und schmuste mit ihr noch ausgiebig, bis es schon dämmerte. Doch der Abschied war auch jetzt schwer gefallen und deshalb kam ich erst nach Hause, als der Vollmond schon hoch am Himmel stand….